2025-57: Verbilligte Vermietung: Steuerliche Risiken bei Einkommen- und Schenkungsteuer richtig einschätzen
- Alexander Graf
- 1. Nov. 2025
- 3 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 10. Feb.

Die verbilligte Vermietung ist ein Thema, das viele Immobilieneigentümer in Deutschland betrifft. Es geht um die Vermietung von Immobilien unter dem marktüblichen Preis. Dies kann verschiedene Gründe haben, wie zum Beispiel familiäre Beziehungen oder strategische Entscheidungen.
Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass eine verbilligte Vermietung steuerliche Auswirkungen haben kann. Insbesondere im Hinblick auf die Einkommensteuer und Schenkungsteuer können Risiken entstehen, die nicht zu unterschätzen sind.
Durch eine sorgfältige Planung und Berücksichtigung der steuerlichen Aspekte kann man jedoch diese Risiken minimieren. Es ist ratsam, sich von einem Fachmann beraten zu lassen, um die eigenen steuerlichen Pflichten genau zu verstehen und entsprechend zu handeln.
Wichtige Erkenntnisse
Verbilligte Vermietung kann steuerliche Risiken mit sich bringen.
Einkommensteuer und Schenkungsteuer sind besonders betroffen.
Eine sorgfältige Planung kann diese Risiken minimieren.
Fachmännische Beratung ist ratsam, um steuerliche Pflichten genau zu verstehen.
Steuerliche Aspekte sollten bei der Vermietung von Immobilien berücksichtigt werden.
Verbilligte Vermietung: Definition und aktuelle Rechtslage
Die verbilligte Vermietung ist ein wichtiger Begriff im Steuerrecht. Sie bedeutet, dass man Immobilien oder Räume unter dem Marktpreis vermietet. Dieser Trend wird in der Rechtsprechung immer beliebter.
Was bedeutet verbilligte Vermietung im steuerlichen Kontext?
Im Steuerrecht bedeutet verbilligte Vermietung, dass man Immobilien zu einem niedrigeren Preis vermietet. Dies passiert oft wegen familiärer Beziehungen oder persönlicher Gründe.
Die Finanzbehörden schauen genau hin, weil sie die Steuern prüfen müssen. Sie sehen die Vermietung als Einkommen an, das nicht den Marktwert erreicht. Das hat Einfluss auf die Steuern.
Aktuelle gesetzliche Regelungen und Grenzwerte
Es gibt spezielle Gesetze und Grenzen für verbilligte Vermietung. Ein wichtiger Punkt ist, wann es sich um echte Vermietung und nicht um Schenkung handelt.
Die Finanzverwaltung sieht eine Vermietung als verbilligt an, wenn der Mietzins zu niedrig ist. Es gibt bestimmte Prozentsätze, die als Richtwert dienen. Zum Beispiel gilt ein Mietzins unter 50% als Indiz.
Bei verbilligter Vermietung sind auch Werbungskosten wichtig. Der Vermieter kann bestimmte Kosten als Werbungskosten absetzen. Das senkt die Steuerlast.
Vermieter und Mieter sollten die Steuern kennen. Manchmal ist es gut, einen Experten zu fragen, um Risiken zu vermeiden.
Steuerliche Risiken und Konsequenzen
Bei der verbilligten Vermietung gibt es steuerliche Fallstricke. Vermieter müssen diese beachten, um keine Probleme mit der Steuer zu bekommen. Die Risiken betreffen Einkommensteuer und Schenkungsteuer.
Auswirkungen auf die Einkommensteuer
Die verbilligte Vermietung kann die Einkommensteuer beeinflussen. Das gilt besonders, wenn die Miete unter der ortsüblichen liegt.
Die 66%-Grenze und ihre Bedeutung für Werbungskosten
Die 66%-Grenze ist wichtig für Werbungskosten. Wenn die Miete unter 66% der ortsüblichen liegt, können Werbungskosten nur anteilig abgesetzt werden.
66%-Grenze: Entscheidend für die Anrechnung von Werbungskosten.
Werbungskosten: Können nur anteilig geltend gemacht werden, wenn die Miete unter 66% der ortsüblichen liegt.
Fallstricke bei der Ermittlung der ortsüblichen Miete
Die Ermittlung der ortsüblichen Miete kann schwierig sein. Eine falsche Ermittlung führt zu falschen Steuererklärungen.
Ermittlung der ortsüblichen Miete durch Vergleichswerte.
Berücksichtigung von Lage und Ausstattung der Immobilie.
Risiken bei der Schenkungsteuer
Die verbilligte Vermietung birgt auch Risiken bei der Schenkungsteuer. Das gilt besonders bei freigebigen Zuwendungen.
Wann liegt eine freigebige Zuwendung vor?
Eine freigebige Zuwendung gibt es, wenn der Vermieter einen Vorteil ohne angemessene Gegenleistung gibt.
Beispiel:
Ein Vermieter vermietet eine Immobilie zu einem niedrigeren Preis als der Marktwert.
Berechnung des schenkungsteuerpflichtigen Vorteils
Der schenkungsteuerpflichtige Vorteil wird berechnet. Man findet die Differenz zwischen der ortsüblichen Miete und der tatsächlich gezahlten Miete.
Ortsübliche Miete | Tatsächlich gezahlte Miete | Schenkungsteuerpflichtiger Vorteil |
1000 € | 600 € | 400 € |
Betroffene Personengruppen und typische Konstellationen
Vermieter, die Immobilien an nahe Angehörige oder Freunde vermieten, sind betroffen. Sie müssen die steuerlichen Risiken beachten.
Vermieter, die Immobilien an nahe Angehörige vermieten.
Vermieter, die Immobilien an Freunde oder Bekannte vermieten.
Fazit:
Handlungsempfehlungen für Vermieter
Vermieter sollten ihre steuerlichen Pflichten genau beachten. Eine genaue Dokumentation der Einnahmen und Ausgaben ist wichtig. So können sie Risiken vermeiden.
Es ist wichtig, sich über die aktuellen Gesetze zu informieren. Eine professionelle Beratung hilft, die steuerlichen Anforderungen zu erfüllen. So bleibt die Vermietung legal und sicher.
Durch sorgfältige Planung und Umsetzung können Vermieter Risiken minimieren. Die verbilligte Vermietung wird dann attraktiver für Mieter. Und der Vermieter muss keine steuerlichen Nachteile befürchten.
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