2025-5: E-Rechnung wird Pflicht – neue Regeln ab 2025 im B2B-Geschäft
- Alexander Graf
- 21. Okt. 2025
- 4 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 6 Stunden

Deutschland macht einen großen Schritt in die Digitalisierung. Ab dem 1. Januar 2025 gibt es neue Regeln, die alles verändern. Unternehmen müssen ihre Buchhaltung umstellen.
Ein wichtiger Punkt ist die elektronische Rechnungsstellung für den B2B-Bereich. Das soll die Effizienz steigern und den Papierverbrauch senken. Die E-Rechnung wird zum Standard für den Datenaustausch.
Man sollte früh mit der IT-Abteilung anfangen. So sorgen reibungslose Abläufe und die Einhaltung der Steuervorschriften. Die Umstellung bringt auch Chancen für moderne Arbeitswege und spart Kosten.
Wichtige Erkenntnisse
Verpflichtender Start der neuen Regelung am 1. Januar 2025.
Die Pflicht betrifft primär den B2B-Sektor innerhalb Deutschlands.
Umstellung auf strukturierte digitale Formate wie XRechnung ist nötig.
Automatisierte Prozesse reduzieren manuelle Fehler in der Buchhaltung.
Eine rechtzeitige Anpassung der Software vermeidet Stress zum Stichtag.
Digitale Abläufe sparen langfristig Material- und Portokosten ein.
Was ändert sich bei der E-Rechnung ab 2025?
Ab 2025 müssen Unternehmen in Deutschland ihre Rechnungen elektronisch stellen. Dies ist eine gesetzliche Pflicht. Sie soll die Effizienz und Transparenz im Geschäftsverkehr erhöhen.
Die neue gesetzliche Pflicht zur elektronischen Rechnungsstellung
Ab 2025 müssen Unternehmen in Deutschland ihre Rechnungen elektronisch stellen. Dies ist eine gesetzliche Pflicht. Sie soll die Effizienz und Transparenz im Geschäftsverkehr erhöhen.
Unterschiede zwischen E-Rechnung und herkömmlichen Rechnungsformaten
Die E-Rechnung unterscheidet sich von herkömmlichen Rechnungsformaten durch ihre strukturierten Datenformate. Während herkömmliche Rechnungen oft als PDF-Dokumente versendet werden, verwendet die E-Rechnung standardisierte Formate wie XRechnung oder ZUGFeRD. Diese Formate ermöglichen eine automatisierte Verarbeitung der Rechnungsdaten.
Ein weiterer Unterschied liegt in der Art der Datenübertragung. E-Rechnungen werden direkt in die Buchhaltungssysteme der Empfänger integriert. Das reduziert die manuelle Erfassung von Rechnungsdaten und minimiert Fehler.
Strukturierte Datenformate als Kernmerkmal
Strukturierte Datenformate sind ein Kernmerkmal der E-Rechnung. Sie ermöglichen es, Rechnungsdaten automatisch zu verarbeiten und in die jeweiligen Buchhaltungssysteme zu integrieren. Dies führt zu einer höheren Effizienz und Genauigkeit bei der Rechnungsverarbeitung.
Merkmal | E-Rechnung | Herkömmliche Rechnung |
Datenformat | Strukturiert (XRechnung, ZUGFeRD) | Unstrukturiert (PDF, Papier) |
Automatisierung | Ja, automatisierte Verarbeitung | Nein, manuelle Erfassung erforderlich |
Integration | Direkte Integration in Buchhaltungssysteme | Manuelle Integration erforderlich |
Welche Unternehmen sind von der E-Rechnungspflicht betroffen?
Viele Unternehmen müssen ihre Rechnungen jetzt elektronisch stellen. Das gilt vor allem für Firmen im B2B-Sektor.
Geltungsbereich für B2B-Geschäfte in Deutschland
In Deutschland müssen B2B-Geschäfte ihre Rechnungen elektronisch ausstellen. Das betrifft viele Branchen und Geschäftsmodelle.
Die Regel gilt für Firmen mit Sitz in Deutschland oder solche, die in Deutschland steuerpflichtig sind. B2B-Geschäfte zwischen Unternehmen sind besonders wichtig.
Auch ausländische Unternehmen, die in Deutschland tätig sind, müssen die E-Rechnung nutzen.
Ausnahmen und Sonderregelungen
Es gibt Ausnahmen und Sonderregelungen. Einige Unternehmen sind von der E-Rechnungspflicht befreit.
Unternehmen, die unter bestimmte Schwellenwerte fallen oder speziellen Branchen angehören, könnten befreit sein. Es ist ratsam, die spezifischen Regelungen genau zu prüfen.
Übergangsfristen bis 2028
Es gibt Übergangsfristen bis 2028. Unternehmen haben Zeit, ihre Systeme anzupassen.
Es ist empfehlenswert, frühzeitig anzupassen. So vermeidet man Probleme.
Jahr | Anforderung | Beschreibung |
2025 | E-Rechnungspflicht für große Unternehmen | Große Unternehmen müssen ihre Rechnungen elektronisch stellen. |
2026 | Erweiterung auf mittelständische Unternehmen | Mittelständische Unternehmen müssen ihre Rechnungsstellung anpassen. |
2028 | Vollständige Umsetzung für alle betroffenen Unternehmen | Alle Unternehmen, die unter die E-Rechnungspflicht fallen, müssen vollständig umgestellt haben. |
Technische Anforderungen und praktische Umsetzung
Die Einführung der E-Rechnung verlangt eine Anpassung der technischen Infrastruktur. Unternehmen müssen sicherstellen, dass ihre Systeme die neuen Anforderungen erfüllen können.
Zugelassene Formate: XRechnung und ZUGFeRD
In Deutschland sind zwei Formate für elektronische Rechnungen zugelassen: XRechnung und ZUGFeRD. XRechnung basiert auf XML und ist für die öffentliche Verwaltung gemacht. ZUGFeRD kombiniert eine PDF-Rechnung mit einer eingebetteten XML-Datei.
Beide Formate haben ihre Stärken. XRechnung überzeugt durch Standardisierung und Kompatibilität. ZUGFeRD bietet den Vorteil, dass es maschinen- und menschenlesbar ist.
Format | Beschreibung | Vorteile |
XRechnung | XML-basiertes Format für elektronische Rechnungen | Standardisiert, kompatibel mit vielen Systemen |
ZUGFeRD | Kombination aus PDF und eingebetteter XML-Datei | Maschinenlesbar und menschenlesbar, flexibel |
Anforderungen an Rechnungserstellung und -empfang
Unternehmen müssen ihre Prozesse für die Erstellung und den Empfang von Rechnungen anpassen. Sie müssen sicherstellen, dass die Rechnungen im zugelassenen Format erstellt werden. Außerdem müssen die Empfangssysteme diese Formate verarbeiten können.
Es ist wichtig, dass Unternehmen ihre Geschäftspartner über die Umstellung auf E-Rechnung informieren. Sie müssen sicherstellen, dass beide Seiten technisch kompatibel sind.
Softwarelösungen und Implementierungsschritte
Es gibt verschiedene Softwarelösungen, die Unternehmen bei der Implementierung der E-Rechnung unterstützen. Diese Lösungen umfassen ERP-Systeme, spezielle E‑Rechnungs-Software und Serviceprovider, die den gesamten Prozess übernehmen können.
Bei der Implementierung sollten Unternehmen folgende Schritte beachten:
Auswahl des geeigneten Formats (XRechnung oder ZUGFeRD)
Anpassung der internen Systeme und Prozesse
Schulung der Mitarbeiter
Testen der Systeme vor der Umstellung
Fazit
Die Einführung der E-Rechnung ist ein großer Schritt für die Digitalisierung in Deutschland. Unternehmen müssen sich auf die neue Regel vorbereiten. Sie müssen ihre Abläufe anpassen.
Mit XRechnung und ZUGFeRD können Firmen ihre Rechnungen besser verwalten. Die E-Rechnung hilft, Prozesse zu verbessern und Kosten zu sparen.
Es ist wichtig, frühzeitig in die Anpassungen zu investieren. So bleiben Unternehmen bis 2025 und danach wettbewerbsfähig. Die E-Rechnung ist eine Chance, effizienter und konkurrenzfähiger zu werden.
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