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2026-58: Abweichende Steuerfestsetzung nach § 163 AO aus Billigkeitsgründen

  • Autorenbild: Alexander Graf
    Alexander Graf
  • 15. Aug.
  • 3 Min. Lesezeit
Zwei Männer vor einem alten Verwaltungsgebäude

Haben Sie sich jemals gefragt, ob Ihre Steuerzahlung gerecht ist? Im deutschen Steuerrecht gibt es Mechanismen, um Härten zu mildern. Die abweichende Steuerfestsetzung gemäß § 163 AO spielt dabei eine wichtige Rolle.


Heute erkläre ich, wie Sie diese Norm nutzen können. Besonders wichtig ist das Urteil BFH v. 20.11.2025, V R 27/23. Es zeigt, wann das Finanzamt von den Regeln abweichen darf.


In diesem Artikel erkläre ich die Anforderungen an Billigkeitsgründe. Mein Ziel ist, Ihnen Sicherheit zu geben. Wir sehen, wann eine abweichende Steuerfestsetzung nach § 163 AO sinnvoll ist. Und wie Sie Ihre Argumente beim Finanzamt durchsetzen.


Wichtige Erkenntnisse


  • Die Norm dient dazu, unbillige Härten im Einzelfall zu vermeiden.

  • Das aktuelle Urteil bietet neue Orientierung für die Anwendung.

  • Billigkeitsgründe müssen stets individuell und sorgfältig begründet werden.

  • Eine erfolgreiche Antragstellung erfordert eine präzise steuerliche Argumentation.

  • Ich unterstütze Sie dabei, die rechtlichen Rahmenbedingungen besser zu verstehen.


Die aktuelle Entscheidung: BFH v. 20.11.2025, V R 27/23 im Fokus

Heute möchte ich ein wichtiges BFH-Urteil vorstellen. Es ändert, wie Steuern festgesetzt werden. Die Entscheidung BFH v. 20.11.2025, V R 27/23 ist ein großer Schritt in der Finanzgerichtsbarkeit.

Ich möchte Ihnen die juristischen Details erklären. So verstehen Sie, wie es für Ihren Steuerbescheid wichtig ist. Wir sehen uns an, was zu diesem Urteil geführt hat.


Hintergrund und Sachverhalt des Urteils

Der Fall ging um Billigkeitsgründe bei Steuerfestsetzung. Steuerpflichtige hatten oft Probleme, ihre Steuerbescheide zu korrigieren.


Das Aktenzeichen V R 27/23 zeigt, dass die Finanzbehörden zu streng waren. Der Kläger meinte, die Gesetze seien in seinem Fall zu hart.


Die Kernbotschaft des Bundesfinanzhofs

Mit dem Urteil BFH v. 20.11.2025, V R 27/23 gibt es mehr Klarheit. Der Bundesfinanzhof sagt, die Finanzverwaltung muss bei Billigkeitsregeln flexibler sein.


Die Hauptbotschaft ist klar: Eine Steuerfestsetzung darf nicht nur auf Formen basieren. Sachliche Unbilligkeit müssen berücksichtigt werden. Dieses Urteil stärkt die Position der Steuerpflichtigen gegenüber dem Fiskus.


Dies bedeutet bessere Chancen auf faire Lösungen bei Steueranträgen. Ich rate Ihnen, diese neue Rechtsprechung bei Auseinandersetzungen mit dem Finanzamt zu beachten.


Anwendung von § 163 AO in der Praxis

Ich erlebe oft, wie wichtig Billigkeitsgründe sind. § 163 AO hilft, gerechte Steuern zu zahlen. Es ist wichtig, die Unterschiede zwischen sachlicher und persönlicher Unbilligkeit zu kennen.


Wann liegt eine sachliche oder persönliche Unbilligkeit vor?

Eine sachliche Unbilligkeit passiert, wenn die Steuer dem Gesetz folgt, aber nicht fair ist. Das passiert, wenn der Gesetzgeber etwas vergessen hat.


Bei persönlicher Unbilligkeit geht es um die wirtschaftliche Lage des Einzelnen. Hier zählt, ob die Steuer den Lebensunterhalt bedroht. In beiden Fällen entscheidet das Finanzamt.


Voraussetzungen für den Antrag auf abweichende Steuerfestsetzung

Um eine abweichende Steuerfestsetzung zu beantragen, müssen Sie aktiv werden. Der Steuerbescheid ist der Startpunkt.


Der Antrag muss schriftlich eingereicht werden. Es ist wichtig, die Gründe für die Unbilligkeit genau zu erklären.


Formale Anforderungen an das Antragsverfahren

Das Antragsverfahren muss klar und präzise sein. Ich rate Ihnen, den Antrag schriftlich zu machen und alle wichtigen Unterlagen beizufügen.


Der Antrag muss klar sein und auf § 163 AO verweisen. Eine gute Begründung erhöht Ihre Chancen auf Erfolg.


Beweislast und Mitwirkungspflichten des Steuerpflichtigen

Als Steuerpflichtiger müssen Sie die Beweise für die Unbilligkeit liefern. Das Finanzamt hilft bei der Aufklärung, aber Sie müssen aktiv sein.


Sie müssen alle wichtigen Informationen teilen. Nur so können Ihre Rechte bei der abweichenden Steuerfestsetzung geschützt werden.


Fazit

Das aktuelle BFH-Urteil ist sehr hilfreich. Es stärkt die Rechte von Steuerzahlern gegenüber dem Finanzamt. Es zeigt, wie wichtig es ist, sich gut über Steuern zu informieren.


Wenn es um Steuern geht, ist es wichtig, gut vorbereitet zu sein. Die neuesten Entscheidungen des Finanzgerichts können Ihnen helfen. So können Sie Ihre Argumente besser vorbringen.


Manchmal ist eine Korrektur der Steuern nötig, um Probleme zu vermeiden. Bei schwierigen Fällen ist es klug, mit einem Steuerberater zu sprechen.


Informieren Sie sich immer gut über Ihre Steuern. Teilen Sie Ihre Erfahrungen oder Fragen mit mir. So können wir alles besser verstehen.2026-58:


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Ihr Team von Bloomfeld

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Alexander Graf, Steuerberater bei Bloomfeld in Heidelberg

Bloomfeld Steuerberatungs GmbH

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